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Richtig guter Sex I

Wenn es keinen Gott gibt und keinen Himmel. Wenn wir nur dieses eine Leben haben, diese wenigen Jahre…
Dann sollten wir es mit höchster Lust leben, den grössten Genuss suchen, der uns möglich ist. Was aber ist genussreicher als Sex? Was aber ist lustvoller als ein Orgasmus? —
Die Forderung der alten Religion: »Liebet einander« – für uns übersetzt lautet sie: »Vögelt einander«. Habt Sex wann immer und wo immer es euch möglich ist. Und habt guten Sex. Richtig guten Sex.
30.8.09 09:00


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Mein erster Gangbang

Heute abend war ich auf einem Gangbang. Es war mein erster. Er fand statt in einem Club, den man durch einen Modeladen betritt und der so ähnlich heißt wie ein Reißverschluss. Der Gangbang kostete 15 Euro, das ist spottbillig und ein »Einführungspreis«. So jedenfalls sagte mir mein Freund Horst, der sich mit Gangbangen auskennt.

Ich kam etwas spät und so hatte die Veranstaltung, die eine Stunde dauern sollte, schon angefangen. Auf einer gynäkologischen Behandlungsliege lag eine kleine und zierliche Frau von etwa 25 Jahren – nur mit Augenbinde bekleidet und mit gespreizten Beinen. Sie war im Intimbereich rasiert. Im Raum waren ausserdem ein Dutzend Männer aller Altersklassen anwesend, vollständig bekleidet, aber zum Teil mit offener Hose. Zwei Männer standen zur rechten und linken der Behandlungsliege, wichsten mit der einen Hand ihren Schwanz und streichelten mit der anderen die Frau, die »Mel« genannt wurde und die Berührungen ohne Regung hinnahm. Ihre Brustwarzen waren errigiert.

Irgendwann stand einer der Männer von einem Ledersofa auf, zog sich ein Kondom über und fing an zu ficken. Es sah etwas albern aus, weil er Probleme mit der rutschenden Hose hatte. Seine Bewegungen wurden heftig, die Hose fiel, dann kam er laut stöhnend, Mel nahm's regungslos zur Kenntnis.

Es vergingen träge Minuten, die Männer sahen verbissen drein, wichsten hochkonzentriert. Es gab Kaffee und Mineralwasser und ein Fernseher spielte einen schlechten Porno. Endlich stand ein Typ auf, fickte Mel, setzte sich wieder hin. Er hatte ohne Kondom gevögelt, sein Sperma tropfte auf den Laminatboden. Ich nahm mir ein Mineralwasser. –

Es wurde nicht geredet beim Gangbang, nicht zwischen den Männern, nicht mit Mel. Nur einmal sagte einer, der wohl der Chef war, dass es jetzt noch zehn Minuten dauere.
Übrigens: Von dem Dutzend Männern haben nur fünf wirklich gevögelt. Die meisten kriegten keinen hoch, ich auch nicht.
7.8.07 23:26


Heimatfront

Prügelei in der Kölner U-Bahn: »Ich ficke deine Mutter!« brüllt der eine Türke und der andere geht wutschnaubend auf ihn los. – Wie lächerlich.
30.8.09 09:04


Def.: Die Liebe

»Die Liebe, mein Fräulein, ist die Identität der Realität eines Theils der Totalität des unendlichen Seins, verbunden mit der Cupidität zwischen Ich und Du, denn Ich und Du ist Er!«

»Hu!« rief Stephanie laut auflachend, »das muß ein wahres Ungeheuer sein! Ich habe – mit bedeutsamen Blick auf Schnapp – mir die deutsche Liebe ganz anders gedacht!« Und damit hüpfte sie hinaus.

[H.K.E.: Aloisius Schnapp's politische Irrgänge, Berlin 1858, Erster Theil, S. 54]
5.3.07 21:59


frivol Juli 1971

Im Altpapier habe ich vor einigen Wochen das Heft 7/1971 der Zeitschrift »frivol« gefunden. Ich fand's zu schade zum wegschmeißen und hab's daher eingescannt, in ein .pdf gewandelt und zu Rapidshare hochgeladen.
Wenn sich jemand für die große Sexwelle des letzten Jahrhunderts interessiert, für grenzenlosen Optimismus und konsequente Kleinschreibung – hier wir er fündig.
Ich jedenfalls habe mit Wehmut durch die Seiten geblättert, denn 1971 schien es einen kleinen Moment so, als wäre die Liebe wirklich frei.
Hier ist der Link zur Datei.
3.3.07 22:29


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