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Mein erster Gangbang

Heute abend war ich auf einem Gangbang. Es war mein erster. Er fand statt in einem Club, den man durch einen Modeladen betritt und der so ähnlich heißt wie ein Reißverschluss. Der Gangbang kostete 15 Euro, das ist spottbillig und ein »Einführungspreis«. So jedenfalls sagte mir mein Freund Horst, der sich mit Gangbangen auskennt.

Ich kam etwas spät und so hatte die Veranstaltung, die eine Stunde dauern sollte, schon angefangen. Auf einer gynäkologischen Behandlungsliege lag eine kleine und zierliche Frau von etwa 25 Jahren – nur mit Augenbinde bekleidet und mit gespreizten Beinen. Sie war im Intimbereich rasiert. Im Raum waren ausserdem ein Dutzend Männer aller Altersklassen anwesend, vollständig bekleidet, aber zum Teil mit offener Hose. Zwei Männer standen zur rechten und linken der Behandlungsliege, wichsten mit der einen Hand ihren Schwanz und streichelten mit der anderen die Frau, die »Mel« genannt wurde und die Berührungen ohne Regung hinnahm. Ihre Brustwarzen waren errigiert.

Irgendwann stand einer der Männer von einem Ledersofa auf, zog sich ein Kondom über und fing an zu ficken. Es sah etwas albern aus, weil er Probleme mit der rutschenden Hose hatte. Seine Bewegungen wurden heftig, die Hose fiel, dann kam er laut stöhnend, Mel nahm's regungslos zur Kenntnis.

Es vergingen träge Minuten, die Männer sahen verbissen drein, wichsten hochkonzentriert. Es gab Kaffee und Mineralwasser und ein Fernseher spielte einen schlechten Porno. Endlich stand ein Typ auf, fickte Mel, setzte sich wieder hin. Er hatte ohne Kondom gevögelt, sein Sperma tropfte auf den Laminatboden. Ich nahm mir ein Mineralwasser. –

Es wurde nicht geredet beim Gangbang, nicht zwischen den Männern, nicht mit Mel. Nur einmal sagte einer, der wohl der Chef war, dass es jetzt noch zehn Minuten dauere.
Übrigens: Von dem Dutzend Männern haben nur fünf wirklich gevögelt. Die meisten kriegten keinen hoch, ich auch nicht.
7.8.07 23:26
 

 

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