Monologe zur Lebensmitte - Weblog @ myblog.de
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Bilder
Wenn die W?nde gestrichen sind, wird es Zeit ein paar Bilder aufzuh?ngen, damit die Nachbarn auch wissen, wer da wohnt.
Zuerst nat?rlich ein Bild von R., der Frau, mit der ich die H?lfte des Lebens verbracht habe. ?Fr?h getraut ? nie gereut?, lautet ein Sprichwort, das Freunde auf uns anwenden. Ich h?re das nicht gerne, denn ?gereut? haben beide Seiten wohl schon ?fter. Wenn wir trotzdem noch zusammen sind, liegt das vor allem daran, dass Menschen in jungen Jahren die Kunst der Anpassung besser beherrschen.
Die ersten Jahre unserer Beziehung bin ich nicht seitengesprungen, die letzten daf?r umso mehr. Das hat nichts mit ?Betrug? zu tun; man kann einen Menschen nur um etwas betr?gen, was er vermissen w?rde. ?brigens bin ich ?berzeugt, dass R. es ?hnlich gehalten hat. ?
Weiter sind aufzuh?ngen zwei Bilder von unseren Kindern, die so langsam ins Erwachsenenalter hineinstolpern. Sie sind ganz gut geraten, es gibt Tage, an denen kann ich mich sogar mit ihnen unterhalten.
Soll ich noch ein viertes Bild aufh?ngen? Ach, lassen wir das lieber. Hat ja Zeit? Lieber roll ich einen bequemen Sessel in den Raum und dreh die Heizung h?her. Drau?en regnet es und es geht ein heftiger Wind. Es gibt nichts besseres, als so einen Tag mit einem Buch und einer Tasse Tee zu verbringen.
13.2.05 12:38
 

 

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